Die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Fa. WERBEWAHN Marcus Meyer-Loughton
(im folgenden Fa. WERBEWAHN genannt)

Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle derzeitigen und künftigen Verträge, Lieferungen und sonstige Leistungen zwischen der Fa. WERBEWAHN und ihren Kunden, auch dann, wenn die Fa. WERBEWAHN nicht in jedem einzelnen Fall Bezug nimmt.

I. Angebot und Vertragsschluß

1. Angebote sind - einschließlich Lieferzeit und Preisangaben - grundsätzlich freibleibend und unverbindlich.
2. Aufträge bedürfen zur Rechtswirksamkeit der Bestätigung durch die Fa. WERBEWAHN.
Die Lieferung der bestellten Ware an den Kunden gilt als Auftragsbestätigung und einer Annahme des Auftrags unter Zugrundelegung der im Angebot bezeichneten Bedingungen sowie dieser AGBs.
3. Ist eine Bestellung erteilt, besteht die Gültigkeit des Vertrages unabhängig von eventuell benötigten Genehmigungen durch Behörden oder Dritte. Die Beschaffung solcher Genehmigung ist Sache des Bestellers. Die Kosten und Gebühren sind ebenfalls vom Auftragsteller zu tragen.
3. Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen sind nur gültig, wenn diese durch die Fa. WERBEWAHN schriftlich bestätigt werden.
4. Der Kunde erklärt sich mit der Auftragsvergabe an WERBEWAHN einverstanden, dass die bearbeiteten bzw. hergestellten Objekte bildlich und textlich in Veröffentlichungen der Fa. WERBEWAHN (z.B. Anzeigen, Internet...) unentgeltlich für eigene Werbezwecke genutzt werden dürfen.
5. Durch WERBEWAHN oder Zulieferer gefertigte oder bearbeitete Objekte können durch WERBEWAHN kostenfrei mit einer Kennzeichnung wie "WERBEWAHN.de" oder ähnliches kenntlich gemacht werden.

II. Preise und Zahlungsbedingungen

1. Alle Preise, Vergütungen und Gebühren verstehen sich in Euro zuzügl. der jeweils geltenden MwSt. Vereinbarte Nebenleistungen und alle von der Fa. WERBEWAHN vereinbarungsgemäß verauslagten Kosten gehen, soweit nichts anderes schriftlich vereinbart ist, zu Lasten des Kunden. Der Kunde trägt Fracht- und Versicherungskosten sowie Kosten für Entsorgung, Um- und Verkaufsverpackung.
2. Bei Neukunden sind 50% des Auftragswetes bei Auftragserteilung fällig, Rest bei Abnahme, soweit keine anders lautenden Abmachungen schriftlich formuliert wurden.
3. Rechnungsbeträge sind, wenn nicht anders angegeben, ohne jeden Abzug binnen 14 Tagen ab Rechnungsstellung auf dem angegebenen Konto eingehend fällig. Die Fa. WERBEWAHN ist in zumutbaren Umfang zur Ausführung und Abrechnung von Teillieferungen und/oder Teilleistungen berechtigt.
4. Die Ablehnung von Schecks behält sich die Fa. WERBEWAHN ausdrücklich vor. Die Annahme erfolgt stets nur zahlungshalber.
5. Der Kunde ist zur Aufrechnung, Zurückbehaltung oder Minderung nur berechtigt, wenn die geltend gemachte Gegenforderung rechtskräftig festgestellt oder nicht bestritten ist.
6. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug oder wird eine wesentliche Verschlechterung seiner Vermögensverhältnisse bekannt, so ist die Fa. WERBEWAHN berechtigt, nach einer erfolglosen Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten. Noch ausstehende Lieferungen und Leistungen sind nur gegen Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung auszuführen. Sämtliche noch ausstehenden Forderungen werden sofort fällig.
7. Für die Abwicklung von Kleinaufträgen mit einem Nettowert von bis zu 50,- Euro wird eine Bearbeitungspauschale von 20,00 Euro (netto) erhoben.

III. Liefer- und Leistungsfrist

1. Liefer- und Leistungstermine sowie Liefer- und Leistungsfristen, die ausschlißlich unverbindlich vereinbart werden können, sind schriftlich anzugeben. Liefer- und Leistungstermine beginnen mit Vertragsschluß. Werden nachträglich Vertragsänderungen vereinbart, ist gleichzeitig ein neuer Liefer- und Leistungstermin oder einen neue Liefer- und Leistungsfrist zu vereinbaren.
2. Wegen Liefer- oder Leistungsverzug kann der Kunde dann vom Vertrag zurücktreten bez. einen Vertrag vorzeitig kündigen, wenn eine verbindlich vereinbarte Liefer- oder Leistungsfrist um mehr als acht Wochen überschritten ist und eine dann gestellte, angesichts Art, Umfang, Schwierigkeitsgrad etc. dieser Lieferung oder Leistung angemessene Nachfrist erfolglos abgelaufen ist. Die Nachfrist beträgt mindestens zwei Wochen.
3. Höhere Gewalt und sonstige unvorhersehbare außergewöhnliche und unverschuldete Umstände, wie z.B. Materialbeschaffungsschwierigkeiten, Betriebsstörungen, Streiks, Aussperrungen usw. verlängern, auch wenn sie beim Vorlieferanten eintreten, die Liefer- und Leistungsfrist um die Dauer der Behinderung. Wird durch die genannten Umstände die Lieferung und/oder Leistung unmöglich oder unzumutbar, wird Fa. WERBEWAHN von der Liefer- und Leistungsverpflichtung frei. Verlängert sich die Liefer- und Leistungsfrist oder wird die Fa. WERBEWAHN von der Liefer- und/oder Leistungsverpflichtung frei, kann der Kunde hieraus keinen Schadensersatzanspruch herleiten. Die Fa. WERBEWAHN hat den Kunden von auftretenden Verzögerungen unverzüglich zu benachrichtigen.

IV. Gewährleistung bei Lieferung

1. Ist ein Liefergegenstand schadhaft oder wird er innerhalb der Gewährleistungpflicht durch Fabrikations- oder Materialmängel schadhaft, liefert die Fa. WERBEWAHN nach ihrer Wahl, unter Ausschluß sonstiger Gewährleistungsansprüche des Kunden, Ersatz oder bessert nach. Mehrfache Nachbesserungen sind zulässig.
2. Die Gewährleistungsfrist beträgt wenn nicht anders angegeben sechs Monate und beginnt mit dem Datum des Gefahrübergangs.
3. Offensichtliche Mängel müssen der Fa. WERBEWAHN unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden. Die mangelhaften Liefergegenstände sind in dem Zustand, in dem sie sich im Zeitpunkt der Feststellung des Mangels befinden, zur Besichtigung durch die Fa. WERBEWAHN bereitzuhalten. Auf Verlangen von der Fa. WERBEWAHN hat der Kunde den Liefergegenstand mit einer genauen Fehlerbeschreibung und einer Rechnungskopie an die Fa. WERBEWAHN zurückzusenden. Ein Verstoß gegen die vorstehenden Verpflichtungen schließt jedwede Gewährleistungsansprüche gegenüber der Fa. WERBEWAHN aus.
4. Schlägt die Nachbesserung oder die Ersatzlieferung wiederholt nach angemessener Frist fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl die Herabsetzung des Preises oder Rückgängigmachung des Vertrages verlangen.
5. Sollte eine Beanstandung nicht auf einen Fehler des Liefergegenstandes beruhen, dann wird die Fa. WERBEWAHN eine Aufwandsgebühr für Handling und Tests erheben. Diese Aufwandsgebühr wird nach der benötigten Arbeitszeit berechnet.
6. Von der Fa. WERBEWAHN genannte Eigenschaften eines Materials (z.B. Folien, Hartschaum,...) beziehen sich auf Angaben durch die jeweiligen Hersteller oder basieren auf Erfahrungswerten, sind grundsätzlich nur Richtwerte und nicht bindend. Der Kunde hat durch Materialtests selbst zu überprüfen ob das Material für den jeweiligen Einsatz geeignet ist.
7. Im Auftrag vom Kunden gefertigte Waren und Aktionswaren sind vom Umtausch grundsätzlich ausgeschlossen.
Die gilt insbesondere für alle individuell hergestellten Artikel.

V. Ausschluß von Ansprüchen

1. Schadensersatzansprüche aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistung, der Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht, Verschulden bei Vertragsabschluß, unerlaubter Handlung und/oder aus sonstigen Gründen sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch vorsätzliches oder grobfahrlässiges Handeln verursacht wurde.
2. Der Schadensersatzanspruch bezieht sich ausschließlich auf den Lieferungs- und/oder Leistungsgegenstand. Folgeschäden sind von der Haftung ausgeschlossen. Dieses gilt insbesondere auch für Betriebsstörungen und den Verlust von Daten.
3. Schadensersatzansprüche und Gewährleistungsansprüche sind nicht auf Dritte übertragbar.
4. Eine Haftung für Schäden an zu neutralisierenden Objekten wird nicht übernommen, soweit der Schaden nicht durch vorsätzliches oder grobfahrlässiges Handeln verursacht wurde. Dies gilt insbesondere für Fahrzeuge.
6. Durch Kunden oder Dritte zur Bearbeitung zur Verfügung gestellte Objekte oder Fahrzeuge sind nicht gesondert versichert und werden auf Gefahr des Kunden bearbeitet bzw. gelagert.
5. Eine Fertigung erfolgt nur nach schriftlicher oder mündlicher Freigabe durch den Kunden. Schadensersatzansprüche Dritter bezüglich Inhalt oder Gestaltung eines Objektes (z.B. Abmahnungen, behördliche Genehmigungen,...) gehen grundsätzlich in vollem Umfang zu lasten des Auftraggebers / Kunden.

VI. Eigentumsvorbehalt bei Lieferung

1. Bis zur Erfüllung aller Forderungen, der Fa. WERBEWAHN aus jedem Rechtsgrund gegen den Kunden zum Zeitpunkt der Lieferung zustehen, behält sich die Fa. WERBEWAHN das Eigentum an der gelieferten Ware vor (Vorbehaltsware). Der Kunde darf über die Vorbehaltsware nicht verfügen.
2. Bei Zugriffen Dritter auf die Vorbehaltsware wird der Kunde auf das Eigentum der Fa. WERBEWAHN hinweisen und diesen unverzüglich benachrichtigen.
3. Bei vertragswidrigem Verhalten des Käufers - insbesondere bei Zahlungsverzug - ist die Fa. WERBEWAHN berechtigt, die Vorbehaltsware auf Kosten des Kunden zurückzunehmen. Weder in der Zurücknahme noch in der Pfändung der Vorbehaltsware durch die Fa. WERBEWAHN liegt - soweit das Abzahlungsgesetz Anwendung findet - der Rücktritt vom Vertrag.

VII. Urheberrechte.

1. Alle vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vorlagen wie Dateien, Skizzen, usw. sind durch Ihn auf die eventuelle Verletzung von Eigentums- oder Urheberrechten Dritter hin zu überprüfen. Die Nutzung durch die Fa. WERBEWAHN erfolgt hierbei auf Verantwortung des Auftraggebers.
2. Angebote, Skizzen, Zeichnungen u.s.w. dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Die Fa. WERBEWAHN behält sich die Eigentums- und Urheberrechte ausdrücklich vor. Werden Muster, Skizzen, Layouts oder ähnliches vom Kunden verlangt oder einbehalten, so sind die Kosten hierfür zu zahlen, auch wenn der Auftrag nicht erteilt wurde.

VIII. Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Teilnichtigkeit

1. Für die gesamte Rechtsbeziehung zwischen der Fa. WERBEWAHN und dem Kunden gilt deutsches Recht.
2. Der Sitz der Fa. WERBEWAHN ist der Erfüllungsort, sowie ausschließlicher Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten.
3. Sollte eine Bestimmung in diesen Geschäftsbedingungen oder eine Bestimmung in ergänzenden Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen nicht berührt.




Hamburg, 1.1.2006